„Diese Antwort ist in deinem Land nicht verfügbar.“

Foto: Marcel R. Aulbach

Foto: Marcel R. Aulbach

Kennt ihr das? Man hat gerade nichts besseres zu tun, als sich bei Youtube durch sämtliche Musikvideos zu klicken. So der Fall vor wenigen Tagen. Irgendwann wurde mir vorgeschlagen, doch auf den Song „Portismouth Bay“ von North Alone zu klicken. Was ich dann auch tat. Und es traf mich wie ein Blitz! Diese Stimme, welche mich sofort an Chuck Ragen, Frank Turner, Tim Vantol, Tim Barry & co. erinnerte. Wahnsinn. Und ich war sofort Feuer und Flamme! Sympathisch auch, dass er sein Bandprojekt North And About nach dem Song von Hot Water Music benannte. Und in solchen Momenten denkt man sich doch immer: Warum bin ich denn nicht schon früher auf diesen Musiker aufmerksam geworden? Aber wie heißt es so schön: Besser spät als nie! Umso schöner, dass sich der Herr gleich dazu bereit erklärte, uns einige Fragen zu beantworten. Vielen Dank dafür!

North Alone von A bis Z:

Anfänge:

Als Kind habe ich Trompete gespielt, als das zu uncool wurde habe ich auf Schlagzeug gewechselt. Leider fehlte mir dafür irgendein Gen, welches 4 verschiedene Gliedmaßen sich unterschiedlich bewegen lässt. Also hab ich mir eine Gitarre gekauft und mir das Spielen selbst beigebracht. Gesungen habe ich das erste mal im Tom Waits Musical „The Black Rider“. Der erste Punkrock Song den ich in einer Band gesungen habe war „Kids don’t like to share“ von Lagwagon.

Bitte? Wie ich meine Mitmusiker beschreiben würde? So:

Unglaubliche gute Musiker, die wahnsinnig gut zusammen spielen.

Clown oder Streber:

Clown! Die Ergebnisse meiner Matheaufgaben waren immer einen Lacher wert!

Das schönste Kompliment, was du je für deine Musik bekommen hast:

Wahnsinnig gute Texte!

Erstes Konzert:

1. Konzert:
19.05.1993 – Metallica, Suicidal Tendencies, The Cult – Hannover, Niedersachsenstadion
2. Konzert:
05.09.1993 – Rage Against The Machine, Tool – Bremen, Aladin
3. Konzert
20.09.1993 – No Use For A Name – Osnabrück, Ostbunker
4. Konzert
14.10.1993 – Alice In Chains, Clawfinger – Köln, E-werk

Filme, die dich zum Weinen bringen:

Wieso sollte man bei Filmen weinen, wenn es doch so viel gute Musik gibt, bei der man das viel besser kann?

Genre:

Hauptsache ehrlich!

Highlights deiner bisherigen Musikkarriere:

Support für Beatsteaks, Bouncing Souls, Donots. Konzerte in Slowenien und Tschechien. Support von The Draft, Area 4 und Deichbrand Festival.

Ich würde gerne mit folgenden Musikern zusammen auf Tour gehen:

Auf eine Revival Tour mit Chuck Ragan, Tim Barry, Frank Turner, Ben Nichols und Brian Fallon… oder mit NOFX.

Jugendsünde:

Wir haben mal mit einer Band Papa Roach „Last Resort“ gecovert und bei einem Konzert 5- oder 6-mal gespielt. Sehr peinlich.

Kleinkram, der bei jeder Tour dabei sein muss:

Seitenschneider, Saiten, Plektren, Kapodaster, Harp inklusive Halskrause.

Leute mit denen du für 24 Stunden das Leben tauschen würdest:

Marty McFly.

Musik: 

Hat mich mein ganzes Leben lang begleitet. Ich habe Neil Diamond, Beatles und Elvis Schallplatten meiner Eltern gehört, in der ZDF Hitparade die Neue Deutsche Welle verfolgt, habe mit meiner älteren Cousine A-Ha und Duran Duran gehört. Dann Genesis, U2, Helloween, Doro. Die Ärzte waren dann das erste mal Punkrock in meinem Leben, das war 1988 und „Das ist nicht die ganze Wahrheit“ war gerade erschienen. Es folgten Metallica und schließlich kamen Nirvana und Grunge. Pearl Jam, Alice in Chains, Soundgarden. Dann Rage Against The Machine, ich hatte jahrelang einen riesigen selbstgebastelten Schriftzug in der Heckscheibe meines ersten Golf. Schließlich dann Punkrock. NOFX, Bad Religion, Pennywise, Lagwagon. Später Hot Water Music, At The Drive In, Against Me. Schon irgendwie unglaublich was sich da in einem Leben so alles entwickelt und im CD Regal angesammelt hat.

Name North Alone / North And About:

North and About ist ein Hot Water Music Song, North Alone eine Abwandlung des Bandnamen. Recht unspektakulär, aber klingt schön.

Och, damals als Kind war dies mein Berufswunsch:

Der Legende nach soll es tatsächlich Musiker gewesen sein. Allerdings erinnere ich mich eher daran, dass ich, wie wohl jeder Junge irgendwann mal in seinem Leben, Profifußballer werden wollte. Vermutlich wäre da mein Abschiedsspiel inzwischen gewesen: FC St. Pauli gegen den VfL Osnabrück. Ha ha…

Peinlichstes Bühnenerlebnis:

Es gibt einige Leute, die ich peinlich fand, als sie auf einer Bühne standen.

Quatsch! Dieses Gerücht wurde über mich in die Welt gesetzt. Aber ich fand es insgeheim doch ziemlich amüsant:

Viele Leute gehen davon aus, dass man als Musiker automatisch eine Frau nach der anderen abschleppen könnte. Das fand ich immer ziemlich amüsant.

Rezensionen halte ich für:

… halte ich OFT für: den Selbstdarstellungstripp armer Würstchen, die leider nie ein Instrument gelernt haben, oder aber, noch viel schlimmer, mit denen nie jemand eine Band gründen wollte.

So würde ich meine Musik jemanden beschreiben:

Eine Stange Zigaretten, 2 Flaschen Scotch, 37 Jahre Leben, Lagerfeuer und Punkrock.

Tim Vantol:

Super Typ! Tolle Musik!

Und da sehe ich mich in 10 Jahren:

Immer noch im Spiegel vermutlich. Oder gibt es wohl bis dahin eine internetbasierte digitale Lösung?

Foto: Angela von Brill

Foto: Angela von Brill

Vorbilder:

Muss ich Chuck Ragan und Frank Turner sagen? Vermutlich…

Weitere Veröffentlichungen:

Sucht mal nach „Rusticate“ und für ganz fleißige „Mad Conscience“.

x-beliebige Shows, in denen Musiktalente gesucht werden. Deine Meinung dazu:

„Ich bin zu alt für diese Scheiße!“

Youtube:

Diese Antwort ist in deinem Land nicht verfügbar.

Ziele:

Ich gehe jetzt einen Kaffee trinken und eine Zigarette rauchen und dann schauen wir mal weiter…

North And About: Klick!

North Alone: Klick!

Live: Klick!

Tourtermine: Klick!

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