Tag Archive | Tigeryouth

„Wer du bist.“ Seelenstriptease.

JasminWer ich bin? Manchmal weiß ich darauf echt keine richtige Antwort. „Hallo! Ich bin Jasmin. Ich mache dies & das. Und überhaupt.“ Aber das ist nur ein harmloses Kratzen an der Oberfläche. Manchmal ist man dann ja schon froh darüber, wenn sich der Gegenüber noch den Namen merken kann. Ich komme mir gerade vor wie Forrest Gump. Mit einem kleinen Koffer an meiner Seite. Sitzend auf einer Bank. Wartend. Und dann gesellen sich fremde Menschen zu mir. Und ich erzähle ihnen etwas. Ob sie es nun hören wollen oder nicht.

Ich bin Jasmin. Ja, an diesem Punkt waren wir schon. Mitte zwanzig. Ich denke oft zurück & frage mich: Wo ist eigentlich die Zeit geblieben? Die Jugend? Und dann überkommt mich das Gefühl, dass ich alles verschlafen habe in meinem bisherigen Leben. Dieses „Eigentlich habe ich nichts erlebt.“ Ding. Ich habe nichts erreicht.

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„Ich kann nicht anders: Ich muss singen & dran glauben!“

22. November: Gegen halb fünf erhielt ich eine SMS: „Du, wie komme ich vom Hbf am besten zur Astra Stube?“ Absender: Tigeryouth. Es brachte mich zum Lachen. Ich dachte mir: „Wie kann ein Mensch eigentlich so liebenswert verpeilt sein?“ Aber genau diese Art und seine dreckige Lache liebe ich so an diesem Kerl! Achja, und seine Songs natürlich auch! So holte ich ihn ab & brachte ihn sicher zur Stube. Warum eigentlich? Weil er an diesem Tag als Support für Senore Matze Rossi spielen sollte! Mein Herz machte schon Wochen vorher unzählige Freudensprünge!

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A bis Z mit Zinnschauer!

Der Musiker Zinnschauer war mir bis vor zwei Wochen unbekannt. Aber dieser junge Herr sollte den guten Tigeryouth im Molotow supporten. Ein Blick auf die Facebookseite und ein Klick weiter ertönte auch schon der erste Song von Zinnschauer. Und ich muss an dieser Stelle ehrlich zugeben: Es hat mich noch nicht wirklich umgehauen. Aber meistens gibt es ja die Wende, wenn man jemanden auf der Bühne erlebt. Das ist dann immer eine ganz andere Nummer. Also ging es Ende August zum Molotow. Was ich als eine wunderbare Idee empfand: Im Vorfeld wurde ein kleines Songheft vergeben, sodass man sich schon einen ersten Eindruck machen konnte, indem man durchblätterte und die ersten Zeilen überflog.

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Tigeryouth im Reisefieber.

Foto: P. Diercks

Es gibt Musiker, die einen unheimlich wichtig sind. Musikalisch wie menschlich. Tigeryouth heißt der junge Mann, der sich innerhalb weniger Minuten in mein Herz schlich. Für seine Texte zieht er im wahrsten Sinne des Wortes blank. Wenn er auf der Bühne steht, singt bis die Lunge blutet. Über die Dinge, die ihn beschäftigt haben oder es noch immer tun. Der Zweifel. Die Angst. Das Knirschen mit den Zähnen. In seinem Kopf rattert es unaufhaltsam, möchte man meinen. Es gibt keine Stopp-Taste. Die Gedanken kreisen und nehmen immer größere Ausmaße an. Wenn der Kopf vor lauter Nachdenken anfängt zu rauchen und kurz vor´m explodieren ist, gibt es nur das eine Ventil: Die Musik. Um den Druck zu mindern. Die quälenden Kopfschmerzen einzudämmen. Mit der Kippe im Mund und der Gitarre auf dem Schoß. Zettel und Stift jederzeit griffbereit. Alles aufschreiben, was gerade ankotzt. Schmerzt. Traurig stimmt. Raus muss.

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„Fucking hell…“ Senore Matze Rossi im Lala Studio in Leipzig

Ich hatte Sehnsucht. Sehnsucht nach Matze Rossi. Nach seinen Songs. Nach der ganz besonderen Atmosphäre, die jedes seiner Konzerte umgibt. Als ich von Tobi hörte, dass er dem Lala Studio am 1. Juni einen Besuch abstatten würde, war für mich sofort klar: Da muss ich hin! Matze Rossi in Wohnzimmeratmosphäre- das hat man nun auch nicht jeden Tag. Karte bestellt. Nummer 1 von 35. Schwierig wurde es dann Wochen vorher: The Gaslight Anthem spielten nämlich am 1. Juni in Bremen. Von Hamburg nur einen Katzensprung entfernt. Und diese Band hat ebenfalls einen großen Platz in meinem Herzen vereinnahmt. So überlegte ich: Zu Matze nach Leipzig oder doch nach Bremen zu The Gaslight Anthem?

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„Ein weiterer Moment war meine erste richtige Stereoanlage…“

Wir haben Blut geleckt! Unser Plan: Es wird nun eine „Musiklabel“- Serie gestartet! In unregelmäßigen Abständen werden die Gründer verschiedener Labels ausgequetscht & wir hoffen, dass ihr genauso viel Freude daran haben werdet wie wir! Damals haben wir mit Audiolith & Grand Hotel van Cleef gestartet. Vor kurzem beantwortete uns Felix von Flix Records einiges & jetzt haben wir für euch Tobias von Lala Schallplatten einige Antworten aus den Rippen geleiert! Vielen Dank dafür, Tobias!

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Without live music, life would be a mistake!

Das würden doch alle so unterschreiben, oder? Und deswegen haben wir in diesem Artikel einige Tourdaten von verschiedenen Musikern eingetragen, bei denen wir denken, dass sich ein Besuch mehr als lohnen würde. Ob Dan Mangan, Red Tape Parade oder Hugh Laurie: Termine merken, Karte sichern und hin da! Wir haben nichts ausführlicheres dazu geschrieben, denn wir lassen dafür lieber die verlinkten Videos sprechen. Manchmal sagen diese mehr als 1000 Worte!

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