Lybe goes Canada!

Mit Ende Zwanzig wage ich ein, zumindest für mich, großes Abenteuer: Ich begebe mich ab Oktober 2016 für ein Work&Travel nach Canada! Ein Jahr möchte ich dort von Toronto bis Vancouver reisen. Zumindest der bisherige grobe Plan. Auf dem Weg möchte ich immer wieder in Städten Halt machen, arbeiten und Mensch&Natur kennenlernen.

Für mich persönlich ist dies ein großer Schritt. Aber ein längst nötiger. Nach dem Studium bin ich in einem befristeten, unterbezahlten Job gelandet, der mir an sich Spaß hätte bringen können, wäre da nicht die Unmengen an Arbeiten für ein viel zu kleines Team gewesen. Zudem hatte ich mit korrupten Vermieterinnen zu tun und natürlich – wie sollte es nicht anders sein – wurde das Herz schwerer und schwerer um jeden Typen, der nicht bleiben wollte.

Doch muss ich genau alldiesem dankbar sein! Es hat mich so sehr in eine Ecke gedrängt, in der ich so unglücklich geworden bin, sodass ich eine komplette Kehrtwendung einschlagen musste um herauszukommen! Ich habe innerlich immer heimlich die Menschen beneiddet, die einfach losziehen! „Ich bin dann mal weg!“ und Geschichten zu erzählen haben, wo sie überall waren und was sie erlebt haben. Warum also nicht selber machen? Der eigene Angsthase in mir hat mich bisher davon abgehalten. Kein Geld, nicht lange genug Zeit am Stück zu verreisen und sowieso, ist doch alles Quatsch und überhaupt nichts für mich.

Doch genau diese Gedanken sind Quatsch! Ich weiß, was für einen Mut man aufbringen muss, um diese Entscheidung zu treffen. Doch spielte mir meine damalige Situation gut in die Karten, denn: Es kann doch nur besser werden! Nach einem Tag Bedenkzeit, freundete ich mich überraschenderweise sehr schnell mit dem Gedanken an nach Kanada aufzubrechen. Bis heute habe ich keine Angst und das kann nur ein gutes Zeichen sein. Ist also dieser Mut erst einmal gefasst, so wird sich alles so fügen. Und so kam es: Meine Bewerbung für mein Working Holiday Visum klappte wie am Schnürchen und alle weitere Organisationsarbeit habe ich peu a peu abgearbeitet. Da ich schließlich schon Ende 20 bin und so viel in meinem Leben alleine gemanaged hab, so kam es mir überhaupt nicht in den Sinn, mir Hilfe über eine Organisation zu holen. Alles Geldverschwendung. Man kann alles komplett selber organisieren – sogar noch während man in einem Job steckt, bei dem man täglich Überstunden schiebt! Dabei spart man Geld und ist umso stolzer auf seine Reise.

Da ich gerne schreibe und meine Freunde darum betteln zu hören, wie es mir geht und was ich erlebe, habe ich mich dazu entschlossen, meinen Musikblog für ein Jahr um eine weitere Kategorie zu ergänzen: LYBE goes Canada! Da mein Leben sich um Musik dreht, wird auch meine Reise von Musik geprägt sein. Also, seid gespannt!

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