Tag Archive | Gisbert zu Knyphausen

Niemals vergessen: A Tribute To Nils Koppruch

Nils Koppruch (Foto: Kerstin Schomburg)

Nils Koppruch (Foto: Kerstin Schomburg)

Fast zwei Jahre ist es her und ich kann mich noch immer sehr genau erinnern. Es war der 11. Oktober 2012. Dieser gesamte Tag ist mir so sehr im Gedächtnis verhaftet, weil er so voller Ungewissheit war. Ist es wahr, was am morgen bei Facebook rumschwirrte? Ist es wahr, was am Tag zuvor passiert sein sollte? Da ich ausgerechnet an diesem Tag mit dem Zug und ohne gute Internetverbindung am Handy unterwegs war, blieb ich für mich allein mit diesen Gedanken. Den speziellen über Nils Koppruch, aber auch mit den allgemein Essenziellen: Leben, Tod, Liebe. Und vor allem diesem Bedürfnis immer erst in solchen Momenten all seinen liebsten Menschen mitzuteilen, dass sie das Kostbarste sind im eigenen Leben. Erst am Abend, als ich wieder Zuhause ankam, erfuhr ich, dass die Ungewissheit zur Wahrheit wurde. Eine Wahrheit, die niemand wahr haben wollte. Nils Koppruch war am 10. Oktober 2012 unerwartet und plötzlich gestorben.

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Von wegen Sommerloch!

Hey Folks,

habt ihr alle bislang einen schönen Sommer, ja? Mein erstes halbes Jahr war etwas stressig und das Leben verlangte dann doch von mir Prioritäten zu setzen. Diese lagen offensichtlich nicht hier auf dem Blog. Das soll sich nun ändern und ich überlege gerade ganz viel, wie das hier weitergehen soll. Denn es soll weitergehen und mehr passieren. Weiteres dann bald.

Alle beschweren sich immer über das sogenannte Sommerloch, dabei passiert so viel, worüber es sich zu schreiben lohnt! Und nicht nur über das Wetter. Schon allein die ganzen neuen Videos, die uns als Vorbote Lust auf den Herbst machen, wenn von unseren Lieblingskünstlern neue Alben erscheinen.

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Zauberschön. – „Es war einmal und wenn sie nicht“ – Singer-Songwriter lesen Grimms Märchen

Cover

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Zauberschöneres kann es nichts geben: deutsche Singer-Songwriter lesen Grimms Märchen. Keine Geschichten sind uns so wohlbekannt und nicht mehr aus unserer Kultur wegzudenken. Und diese erzählt zu bekommen von Sängern, deren Stimmen wir so gut kennen, ist gar ein Geniestreich. Hier wollen Kinder und Erwachsene still sein und zuhören.

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„Wer du bist.“ Seelenstriptease.

JasminWer ich bin? Manchmal weiß ich darauf echt keine richtige Antwort. „Hallo! Ich bin Jasmin. Ich mache dies & das. Und überhaupt.“ Aber das ist nur ein harmloses Kratzen an der Oberfläche. Manchmal ist man dann ja schon froh darüber, wenn sich der Gegenüber noch den Namen merken kann. Ich komme mir gerade vor wie Forrest Gump. Mit einem kleinen Koffer an meiner Seite. Sitzend auf einer Bank. Wartend. Und dann gesellen sich fremde Menschen zu mir. Und ich erzähle ihnen etwas. Ob sie es nun hören wollen oder nicht.

Ich bin Jasmin. Ja, an diesem Punkt waren wir schon. Mitte zwanzig. Ich denke oft zurück & frage mich: Wo ist eigentlich die Zeit geblieben? Die Jugend? Und dann überkommt mich das Gefühl, dass ich alles verschlafen habe in meinem bisherigen Leben. Dieses „Eigentlich habe ich nichts erlebt.“ Ding. Ich habe nichts erreicht.

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Schwarzer Tag.

Heute. Gegen 3.30 Uhr. Der Wecker klingelte, ich ließ den PC hochfahren. Noch nicht ganz wach, schon kam mir ein halbgares Gerücht vor die Augen: Nils Koppruch wäre angeblich gestorben. Sämtliche Seiten bei Facebook wurden durchforstet- kein 100%iger Anhaltspunkt wurde gefunden. Auch Google spuckte nichts aus.

So kam wieder etwas Hoffnung auf: „Ach, das war doch bestimmt ein böser Scherz oder ähnliches. Alles gut!“

Ich schlich nach vier Uhr aus der Wohnung.

Der Arbeitstag wurde eingeläutet. Im Hinterkopf hatte ich dennoch dieses „Gerücht“. Der PC im Büro wurde befragt. Gegen 8 Uhr. Wieder keinerlei Treffer auf diversen Plattformen.

Doch ein Scherz?

Gegen 11.30 Uhr. Google wurde geöffnet & nervös eingetippt. Die Hoffnung war noch da…

…wurde aber nur Sekunden später vollkommen zerstört!

Verdammte scheiße! Nils Koppruch ist am Mittwochabend tatsächlich von uns gegangen. Und das erst mit 47 Jahren.

Diese plötzlich eintretende Leere. Dieser Stein im Magen. Herzzerfetzend. Fassungslosigkeit.

Er war doch erst vor kurzem auf Tour mit Gisbert zu Knyphausen! Stand eben noch auf der Bühne- gut angezogen, im Rhythmus mitwippend. Und man sah es ihm an, wie erfüllend es für ihn war.

Man kannte diesen Mann nicht persönlich. Aber dennoch war er ein Teil des eigenen Lebens.

Unbegreiflich. Man kann es einfach nicht in Worte fassen. Egal, wie man es dreht & wendet.

Wir knien nieder. Vor einem großartigen Musiker, der leider viel zu früh von uns gegangen ist. Er wird fehlen. Sehr sogar!

R.I.P. Nils Koppruch.

Unter die Lupe genommen…

Captain´s Diary im Interview. Ich weiß noch: Am 31. März 2011 zog es mich nach Oberhausen (einmal und nie wieder!) zu Senore Matze Rossi. Als Support hatte er den Captain an Bord (Welch Wortwitz!). Für mich damals noch ein unbekannter Musiker, schloß diesen aber innerhalb weniger Songs ins Herz. Mit einer Gitarre bewaffnet, trug er uns Zeile für Zeile das vor, was ihm schon länger unter den Fingernägeln brannte und vielleicht auch Bauchschmerzen verursachte. Doch, mir gefiel es und wenn man das Publikum so betrachtete, ging es den meisten ähnlich. Nach dem Konzert kam man etwas mit dem Captain ins Gespräch und verabredete sich für den nächsten Tag in Ibbenbüren zum Interview.

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Lass uns Fluchtpläne schmieden!

Facebook. Da flattern manchmal Seitenvorschläge rein, die man sich ansieht oder nicht. So auch an einem Tag, als mir ans Herz gelegt wurde, doch bei Nils (niemand) auf „Gefällt mir“ zu klicken. „Fluchtpläne“ war der erste Song, den ich hörte und es hat mich regelrecht sprachlos gemacht, weil ich es so großartig fand! Auch seine anderen Songs, wie z.B. „Tagein, tagaus“ überzeugten mich. Da passte es gut, dass Nils am 29. April einen Auftritt in der Hasenschaukel hatte. Das Publikum war leider zu unruhig, aber dennoch gab es wunderbare Momente und die Gänsehaut ließ mich nicht mehr los.

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