Alte und neue Wege: Kevin Devine – „Bulldozer“ (Review 2)

Bulldozer und Bubblegum - Cover

Bulldozer und Bubblegum – Cover

Zwei Alben – zwei Reviews. Ist doch klar. Zudem stehen die beiden Alben „Bubbelgum“ und „Bulldozer“ jeweils für sich selbst. Hier geht es also weiter in der wunderbaren Welt der neuen Alben von Kevin Devine.

(Hier noch vorher die Review von ‚Bubblegum‘ lesen, mit der Entstehungsgeschichte der Alben: Klick! )

Bulldozer - Cover

Bulldozer – Cover

Bulldozer ist das Album, was sich alle Kevin Devine Fans gewünscht haben und wird den neuen Hörern zeigen, was das Besondere im Kleinen an ihm ist. Doch wird man ihm Unrecht tun, wenn man glaubt, es sei ein Album, was man hätte erwarten können und es würde nicht überraschen.

Das Album ist auf den ersten Blick gesehen eines der „klassischen“ Kevin Devine Alben. 10 Songs eingespielt mit Akustikgitarre, eingängigen Melodien, aber hin und wieder Folk-Rock Stücke mit Kevins unvergleichlicher Stimme. Aufgenommen hat es Devine mit dem Produzenten Rob Schnarf, der auch schon mit Elliott Smith, Beck und Guided By Voices arbeitete. So war Kevin für diese Stücke in guten Händen. Gesanglich unterstützt wurde er von Isobel Campbell, Sängerin von Belle & Sebastian.

Schon der Opener ‚Now Navigate!‘ zeigt sich im melodischen, wie rockigem Gewandt. Es ist dieser gekonnte Wechsel, die eine mitreißende Spannung erzeugen. ‚Little Bulldozer‘ ist dagegen eine wunderbare Rock-Pop Nummer. Devine macht keinen Hehl daraus, dass er eine Punk Rock Vergangenheit macht. Und so verbirgt sich in jedem Song eine kleine Überraschung in dem Gewohnten. Und das lässt das Album spannend bleiben.

Auch auf diesem Album gibt es Songs mit aktuellem Bezug. Während der Aufnahmen zu dem Album verwüstete Hurricane Sandy weite Teile der USA. Er ließ die Arbeit ruhen und half in den betroffenen Gebieten in Brooklyn und Staten Island beim Wiederaufbau mit. Von diesen Erlebnissen erzählen die Songs ‚From Here‘ und ‚For Eugene‘. Letzteres handelt von Eugene Contrubis, der wie viele andere in den Fluten auf Staten Island ertrunken ist:

„When it swallowed Father Cap,
I realized I was trapped
I’ve got nowhere to go.
I’ve got nowhere to go.
 
I called my sister, said:
„The water’s coming in.“
I’ve got nowhere to go.
I’ve got nowhere to go.“

Mit Bulldozer zeigt Kevin Devine, dass er zu einem der großen Songwriter und Solokünstler gehört. Und das nur einmal mehr. Es ist schließlich schon das siebte großartige Album. Beweisen muss man da schon nichts mehr. Die Hörer müssen nun erkennen.

Hier können beide Alben gestreamt werden: http://kevindevine.gomerch.com/

KEVIN DEVINE & THE GODDAMN BAND – TOUR 2013:
präsentiert von: Rolling Stone, Fuze, Legacy
finestvinyl.de, nbhap.com, backstagebroadcast.com, prettyinnoise.de, ByteFM

18.01.2014 DE – Schorndorf – Manufaktur
21.01.2014 DE – Köln – Blue Shell
22.01.2014 DE – Wiesbaden – Schlachthof
23.01.2014 DE – München – Kranhalle
24.01.2014 DE – Berlin – Magnet
25.01.2014 DE – Hamburg – Knust @Passion Victim
27.01.2014 AT – Wien – B72
28.01.2014 AT – Graz – PPC
29.01.2014 AT – Innsbruck – Weekender
30.01.2014 AT – Salzburg – Rockhouse
31.01.2014 CH – Zürich – Rote Fabrik
01.02.2014 CH – Basel – Parterre

Kevin Devine (Foto: Ninelle Efremova)

Kevin Devine (Foto: Ninelle Efremova)

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