A bis Z mit Sorab Jon Asar!

Foto: Felix Völkel

Ab und an mache ich einen kleinen Abstecher nach Leipzig, um mal im Lala Studio nach dem Rechten zu sehen. Das tat ich auch an einem Samstag vor einiger Zeit. Und das eher spontan als zu 100% durchgeplant. Sorab Jon Asar sollte dort einige Stücke zum Besten geben. Okay, mit Sorab hatte ich mich in vergangener Zeit eher weniger auseinandergesetzt. Aber ich mache mir auch lieber Live ein eigenes Bild von einem Musiker. So fand ich mich im „Wohnzimmer“ vom Lala Studio wieder. Auf dem Boden sitzend und an der Wand gelehnt. Ein intimes Konzert sollte es werden- denn nur drei junge Männer waren ebenfalls anwesend. Sorab fing an zu spielen. Von „Besser spät als nie“, über „Zwiespalt“ bishin zu „Ein Freund von mir“. Und er spielte sich immer mehr in mein Herz.

Und während er dort stand und weitersang, dachte ich mir: Sorab muss UNBEDINGT in diesem Blog auftauchen! Tja: Gesagt, getan!

Achja: Ganz am Ende gibt es ein wunderbares Video vom Abend im Lala Studio! Unbedingt anschauen!

So, ich halte jetzt mal die Finger still & überlasse Herrn Asar das Wort:

Anfänge: Am Anfang waren da mein Kassetten-Recorder und ich. Dann kamen diverse Bands und jetzt sind es wieder mein Kassetten-Recorder und ich.

Bedeutung Musik:  “Musik ist mein Leben, deshalb will ich unbedingt in die Popstars-Band!“  Nein, Spaß beiseite, ich kann es eigentlich kaum in Worte fassen. Victor Hugo hat es mal auf den Punkt gebracht: „Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

Clown oder Streber: Definitiv Clown.

Das schönste Kompliment, was du je für deine Musik bekommen hast: Puh, ich denke es war ein einfaches „Danke“ von einer Person, die mich zum ersten Mal live gesehen hatte und sich nach der Show bei mir, für meine Songs, bedankt hatte. Da war ich wirklich gerührt.

Erstes gespieltes Konzert: Kann ich leider nicht genau sagen, aber eines der allersten war auf dem Welt-Kinder-Tag in meinem Heimatdorf, so mit 12-13 Jahren, wo mein bester Kumpel und ich, Nirvana-Songs gecovert haben.

Filme, die dich zum Weinen bringen: „ONCE“! Kein Scheiss, bei dem Film war ich echt zu Tränen gerührt. Kann ich nur jedem empfehlen!

Genre: Wo ich mich zuordnen würde? Auf jeden Fall  was ganz Neues! Ich mein, das hat es ja schließlich auch noch nie gegeben, dass ehemalige Sänger von Punkbands jetzt Solo-Akustik-Projekte starten und vor allem: Wer schreibt heute noch bitte deutsche Texte?

Highlights deiner bisherigen Musikkarriere: Mein Auftritt beim „Feel The Pressure Festival“ und meine Zeit bei Jimmy Kafka.

Ich würde gerne mit folgenden Musikern zusammen auf Tour gehen wollen: Da gibt es einige, aber wenn ich jetzt mal ganz utopisch sein darf… Support für die nächste City&Colour Deutschland-Tour! Man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Jimmy Kafka: War die schönste Zeit meines Lebens.

Kleinkram, der bei jeder Tour dabei sein muss: Ein prägender Insider, aber die kommen von alleine und bleiben auch noch lange in Erinnerung. Selbst der Name „Jimmy Kafka“ war aus einem Insider entstanden.

Lala Studios in Leipzig: Ist mein altes, neues Zuhause und ein Ort, wo Menschen viel Herzblut in ihre Arbeit stecken.

Momentaufnahme: ist, wie der Titel schon sagt, eine Momentaufnahme. Da waren wieder mein Kassetten-Recorder und ich…ich habe drauf los gespielt und versucht meine Gedanken in Worte zu fassen, deshalb ist auch viel Scheisse bei rumgekommen.

Setlist Leipzig.

Nichts auf der Welt ist schöner, als: Keine Ahnung, meine Mama!

Och, damals als Kind war dies mein Berufswunsch: Pokemon-Trainer, ernsthaft.

Peinlichstes Bühnenerlebnis: Habe ich schon längst verdrängt, gehört zu meiner Therapie!

Quatsch! Dieses Gerücht wurde mal über mich in die Welt gesetzt. Aber ich fand es insgeheim doch recht amüsant: Dass ich Sönke Josef Asarsch heisse! Stand sogar mit dem Namen schon auf Flyern und wurde in Blogs erwähnt, aber ich finde es wirklich amüsant und stell mich mittlerweile teilweise bei Shows auch als Sönke vor.

Rezensionen halte ich für:  Interessant.

Sorab Jon Asar: ist mein Name und heißt eigentlich Sohrab Jan Asar, aber aufgrund von Differenzen zwischen dem Persischen und Deutschen Alphabet, ist am Ende Sorab Jon Asar daraus geworden. Meinen Zweitnamen trage ich auch mittlerweile meiner Mutter zur Liebe, davor hatte ich den eher verschwiegen.

Thema Tattoos- Welche Songzeilen würdest du dir sofort unter die Haut bringen lassen: „Shot to the heart and you’re to blame, darling you give love a bad name“

Und da sehe ich mich in 5 Jahren: Lebendig und hoffentlich mal mit einem Album in der Tasche, was ich mir schon seit Jahren vornehme.

Vorbilder: Ich weiß, dass sich da einige Leute für mich fremdschämen, aber Kurt Cobain ist und bleibt der Held meiner Kindheit. Mein Bruder hatte mir das Nevermind-Album mitgebracht, als ich 7 Jahre alt war. Danach war alles anders.

Weitere Veröffentlichungen: Wie gesagt: ich hoffe, ich bekomm meinen Arsch jetzt mal hoch! Werden auf jeden Fall noch dieses Jahr ein“ Live-at-Lala-Studios“  releasen und danach hoffentlich an einem Debüt-Album arbeiten.

X– beliebige Shows, in denen „Musiktalente“ gesucht werden. Deine Meinung dazu: Ich denke, das ist jedem selbst überlassen. Wenn ein/eine  „Musiker/-in“ der Meinung ist, dass er diesen Weg gehen müsse, dann soll er das tun. Aber ich kann solche Produktionen nicht ernst nehmen. Und nach 100 Staffeln sollte man vielleicht mal checken, dass einem doch nicht dieser „große Erfolg“ bevorsteht, denn man vielleicht erwartet.

Youtube-Videos: Es war sicherlich nie einfacher, sich einer breiten Masse zu präsentieren, aber bei einem solchen Angebot verliert man leicht den Überblick. Aber was soll ich dazu sagen? Ich mach mir ja selber auch einen Nutzen davon, wer tut das nicht? EA80 vielleicht, aber das war’s auch.

Ziele:  Eines Tages der Künstler sein, der ich sein kann.

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