„Es gibt wichtigeres im Leben als dein Leben…

…lass uns über Clickclickdecker reden.“

Anfang September steht die nächste kleine Tour von ClickClickDecker an: Kevin Hamann wird zusammen mit Oliver Stangl die Bühnen stürmen und unter anderem für (Freuden-)Tränen in den Augen sorgen.

Kevin Hamann & Oliver Stangl

Aber viele fragen sich bestimmt: Wie haben sich die 2 eigentlich kennengelernt?

Wir sind dieser Frage auf den Grund gegangen und durchsuchten die bereits veröffentlichten Songs nach versteckten Hinweisen. Und zwar war das so (unserer Meinung nach):

Aus der Rubrik: „In Altona trank ich mal einen guten Kaffee“.

Es war einmal vor vielen vielen Jahren. Der Frühling stand vor der Tür. Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten und es wurden bereits die ersten Frühlingsboten gesichtet. Aufbruchstimmung. Auch bei Kevin Hamann.

So zog er die Wohnungstür hinter sich zu und tauchte in die aufgeblühte Stadt ein. Mit guter Musik im Ohr schlenderte er durch die Straßen Hamburgs und strandete nach gefühlten 100km Fußmarsch in einem kleinen Café in Altona. Die Einrichtung des kleinen Ladens war alt, aber gemütlich. Es hatte Charme und das gefiel. Er suchte sich einen 2er Tisch in der hintersten rechten Ecke. Perfekt, um die kommenden/gehenden/sitzenden Leute zu beobachten.

„Einen Kaffee. Bitte schwarz, vier Löffel Zucker.“

Gesagt, getan. Während das aromatische Heißgetränk den Weg an seinen Tisch geschafft hatte, schaute er sich um:

Direkt vorne links an der Eingangstür saß ein junger Mann, der vielleicht erst Anfang 20 war. Studentisch sah er aus. Die Umhängetasche auf dem 4er Tisch abgelegt. Strubbeliges Haar. Neben Tee und einem Stück Kuchen blätterte er interessiert in einem Buch. Ab und an schüttelte er leicht den Kopf oder stieß ein leises Lachen aus. Was er da wohl liest?

Sein Blick schweifte weiter. An der Fensterfront auf der rechten Seite saß ein altes Ehepaar. Sie redeten nicht viel. Denn an diesem Tisch sagten Blicke mehr als 1000 Worte. Sie schienen glücklich zu sein. Ab und an strich der Mann seiner Frau liebevoll über ihr Haar. Verliebt wie am allerersten Tag.

Direkt in der Mitte saß ein Paar, beide Ende 30, mit ihrem Sohn Niclas, etwa 10 Jahre alt. Während seine Eltern über die nächste Wochenendplanung sprachen, vertrieb sich Niclas die Zeit mit seinem Gameboy, den er letzte Woche zum Geburtstag geschenkt bekam.

In der linken Ecke fand sich eine junge Dame. Zu ihren Füßen lag ein Berner Sennenhund. Noch in einer kleineren Ausgabe. Um den Hals ein rotes Halstuch. Ein angesabberter grüner Gummiball zeugte davon, dass es in den letzten Stunden in dem Park nebenan hoch hergegangen sein musste. So also kein Wunder, warum dieser Hund alle 4 Pfoten von sich streckte und nicht so leicht aus seinem Dämmerzustand erwachte.

Zurück zum eigenen Tisch.

Neben der bereits jetzt halbleeren Tasse Kaffee stand eine lodernde Kerze, Salz- und Pfefferstreuer, ein kleiner Blumenstrauß und die Speisekarte. Und da hinter dem Sträußchen versteckt: Ein Pott voll mit Zuckersticks.  Auf der Untertasse befanden sich 2 Kekse, die bis zum Schluss aufgehoben wurden.

Die Tür ging auf. Herein kam ein Herr über 30. Bartträger. Gut gekleidet. Sein breites Grinsen steckte an und die ersten Sympathiepunkte waren auf seiner Seite. Die freundliche Kellnerin begrüßte ihn mit den Worten: „Komm rein, sei willkommen!“

Wahrscheinlich Stammkunde in diesem Café.

Genau ein Tisch war noch frei. Dieser stand keine 2m weg von Kevin. Der Mann steuerte auf diesen zu, zog den Stuhl nach hinten und hing seine Jacke über die Lehne. Beim Hinsetzen gab es einen kleinen Blickkontakt zwischen den Beiden. Ein kurzes Lächeln folgte.

Die Kellnerin brachte auch ihm einen Kaffee an den Tisch und es entwickelte sich ein kleiner  Smalltalk. Oliver heißt er also. Soso.

Die junge Frau auf der linken Seite zeigte an, dass sie gerne bezahlen möchte. Die Kellnerin ging diesem Anliegen nach. Inzwischen war auch der kleine Berner Sennenhund wieder voll da und tobte vergnüglich mit dem grünen Ball herum. Auch Niclas fand Gefallen an dem Wirbelwind. So nahm er die Chance wahr, als der Ball auf ihn zukam. Er nahm diesen, ließ ihn über den Boden rollen. Das grüne Etwas prallte an der hintersten Wand ab und nahm nun Kurs auf den Tisch von Oliver. Der Hund hatte bereits ein gutes Tempo drauf und hetzte hinterher.

Alles schreien der Besitzerin half nichts: Der Ball berührte das vordere Tischbein und wechselte erneut die Richtung. Dumm nur, dass der Hund nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und mit dem Tischbein kollidierte. Nach diesem Aufprall fing der Pott mit den Zuckersticks gefährlich an zu schwanken und gab sich letztendlich der Schwerkraft hin.

Super, da lagen sie nun auf dem Boden verteilt: 20 Zuckersticks. Oliver kniete nieder, während der rebellische Hund von der Besitzerin eingefangen wurde. Herr Hamann beobachtete weiter das Treiben.

Nachdem sich Herr Stangl wieder aufrichtete und sich ein kleiner Trümmerhaufen an Zucker auf seinem Tisch einfand, sah er rüber zu Kevin.

Dieser grinste nur, deutete auf den Zuckerhaufen und stellte die Frage, die das Eis zwischen ihnen endgültig brach (und kurz darauf schworen sie sich die ewige Treue):

„Sie sammeln Zucker? Ich auch!“

Kevin Hamann & Oliver Stangl. Gesucht und gefunden.

Unzertrennlich wie:

Ernie und Bert.

Beavis and Butthead.

Bud Spencer und Terence Hill.

Oder Wolfgang Petry und seine Freundschaftsarmbänder.

Aber mal ernsthaft: Die zwei sind ein eingespieltes Team. Geht man zu einem Konzert, kann man sich sicher sein, dass es alles andere als gewöhnlich werden wird.

Erstens: Kommt man in den Club rein, erwarten einen entweder Bierbänke, Hocker oder auch mal gepolsterte Sitzmöglichkeiten. Manchmal mit Tischen, oder auch ohne. Ich persönlich fand das bei der letzten Tour sehr schön, denn so konnte man sich einfach aufs wesentliche konzentrieren und musste nicht doof in der Gegend rumstehen. Man merkte auch, dass es viel mehr fesselte, die Gespräche untereinander rasch eingestellt wurden und eine angenehme Stille herrschte, während sie ihre Songs spielten.

Zweitens: Die Songs wurden einmal komplett(!) auseinander genommen, durch den Fleischwolf gedreht und mit neuen Zutaten angereichert. Heraus kam die perfekte Mischung! Ob nun „Mit Naumanns Füßen“, „Erste Schritte“, Durch die Bank“ oder „PT 82 oder das Paarungsverhalten der CT Serie“. Aber auch „Zurecht ungerecht“ darf man nicht vergessen zu erwähnen: Das heimliche Highlight der letzten Tour! Kurz gesagt: Die Songs werden in einem neuen Gewand vorgetragen und sorgen für eine wiederkehrende Gänsehaut. Besonders, wenn Herr Hamann alleine die Bühne betritt und einige Stücke (zum Beispiel „Ich beneide dich um deinen Sternenhimmel“ oder „Was im Abfluss so hängt“) mit viel Herzblut und Schmerz in der Stimme vorträgt.

Drittens: Zwischen den Liedern gibt es immer viel zu erzählen. Ob es nun darum geht, was sie vor oder nach den Konzerten alles erlebt haben, ob der Support auch die Wäsche zum Trocknen aufgehangen hat oder andere Absurditäten, die am Bühnenrand erklärt werden wollen. Da bleibt meistens kein Auge trocken, versprochen!

Viertens: Haben sie sich auch zu dieser Tour wieder ein bekanntes Gesicht als Support (und zur optischen und musikalischen Würze) ins Boot geholt: Kein geringerer als Petula wird den ersten Teil des Abends bestreiten! Ein Mann, der in der Kategorie „Wirre Ansagen“ ohne Zweifel und mit großem Abstand gewinnen würde. Aber auch das macht ihn nur noch sympathischer! Wenn man vor der Bühne sitzt und die Augen schließen würde, könnte man denken, dass dort eine komplette Band stehen würde. Aber nein, er macht das alles komplett alleine und das ist das faszinierende an der ganzen Geschichte! Man weiß nicht, wo man eigentlich als erstes hinschauen soll. Und egal, wie oft man ihn schon auf der Bühne erlebt hat: Kein Auftritt gleicht dem vom Vorabend. Ob nun „Connect the dots“, „Realgold“, „In Sweden, all mountains are berries“ oder “Hills&Hill&Hil&Hi&H”. Man kann immer eine kleine Veränderung entdecken. Auch falls er sich mal total verzetteln sollte und den Song abbrechen muss (wie in Münster), ist das keine Schande. Mit einer kleinen Randbemerkung und einem Lachen wird einfach ein neuer Versuch gestartet. Und wie sagte er mal so schön?

Aber irgendwann habe ich dann gedacht: Das ist halt ein Petula-Konzert! Genauso muss das sein! Genauso schiefliegend und trotzdem ein Spaß und ein schöner Abend für alle Beteiligten.“

Punkt.

Fünftens: Kevin Hamann & Oliver Stangl. Eigentlich bräuchte man an dieser Stelle nur diese Namen stehen lassen! Zwei unglaubliche Musiker, die das lieben, was sie machen und darin ganz und gar aufgehen. Es scheint, als würde pure Musik durch ihre Adern fließen. Das Herz am rechten Fleck. Das Gehirn immer am Arbeiten.

Oliver Stangl (Foto: Alexander Katona)

Oliver Stangl (Foto: Alexander Katona)

Ich würde auch behaupten wollen, dass diese Aussage, (die meistens bei solchen Shows läuft, in denen Tiere vermittelt werden) auch auf diese Herren übertragbar wäre. Dort heißt es, dass die oder die Tiere nur zu zweit vermittelt werden können, da sie sonst jämmerlich eingehen würden.

Kevin und Oliver werden zwar nicht vermittelt, aber auch hier ist klar: Ohne den anderen geht es einfach nicht mehr! Ein Herz & eine Seele.

Sechstens: Das Wort der letzten Tour, welches sich wie ein roter Faden durchzog, war „Entspannt.“ Und was wird es im September werden? Wir werden sehen!

Kevin Hamann (Foto: Alexander Katona)

Siebtens: Verlosen wir das Kassettenalbum „Elephant Dresses“ vom wunderbaren Petula! Bis Donnerstag (11. August), 12 Uhr, könnt ihr eine Mail an lybe.gewinnspiel@googlemail.com schreiben, wenn ihr an der Verlosung teilnehmen möchtet. Und wir hätten auch nichts dagegen, wenn ihr uns dazu schreibt, wie ihr auf Petula aufmerksam geworden seid und was ihr von seiner Musik haltet. Nicht so schüchtern und ran an die Tasten. Viel Glück!

Achtens: Haben wir uns wieder etwas für die Tour ausgedacht. Ich, Jasmin, werde wieder an der kompletten Tour teilnehmen und werde versuchen, etwas über jeden Abend zu schreiben. Inwiefern mir das gelingen wird bei diesen Strecken, kann ich noch nicht sagen. Man wird sehen! Aber nun zu der Idee von mir und Petula:

Stichwort: Postkarten!

Postkarten? Ja, genau! Wer schreibt oder bekommt diese nicht gerne? Umso schöner, dass Petula Feuer & Flamme war und zusagte, aus jeder Stadt eine Postkarte an einen Fan zu schreiben. Vielen Dank dafür! Und wer sagt: „Ja, ich hätte gerne eine aus xy!“, der schreibt einfach eine Mail an lybe.gewinnspiel@googlemail.com ! Im Betreff schreibt ihr bitte die Stadt, aus der ihr eine Postkarte haben möchtet. Und eine Begründung, warum ausgerechnet ihr eine bekommen solltet! (Alle Städte in September stehen zur Verfügung. Der November ist erstmal ausgenommen.)

Einsendeschluss: 27. August, 15 Uhr!

Neuntens: Die Tourdaten!

06.09. Bochum – Bahnhof Langendreer (Achtung: Abgesagt!)
07.09. Göttingen – Apex
08.09. Wiesbaden – Spiegelsaal
09.09. München – Kranhalle
10.09. Reutlingen – FranzK
11.09. Magdeburg – verlegt ins Riff
12.09. Köln – Subway
13.09. Künzelsau – Kino Prestige
14.09. Jena – Rosenkeller
15.09. Erlangen – E-Werk
16.09. Bielefeld – Kamp
17.09. Potsdam – Waschhaus
09.11. Würzburg – Cafe Cairo
10.11. Freiburg – Cafe Atlantik
11.11. Oberhausen – Druckluft
12.11. Flensburg – Volxbad
09.12. Bielefeld – Ringlokschuppen (Fest van Cleef)
10.12. Trier – Messepark (Fest van Cleef)
11.12. Dresden – Alter Schlachthof (Fest van Cleef)

Kartenvorverkauf: Am besten auf der Homepage schauen!

Zehntens: Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

„Komm rein, hier ist es warm- mal schauen was noch geht.“

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