Tourrückblick Teil II: Von Wandküssen und Lachsäcken

Mit dabei: ClickClickDecker, Oliver Stangl, Petula & Benny! Dieses Mal von Bremen nach Düsseldorf! Den ersten Teil kann man sich übrigens hier durchlesen!

Kevin Hamann & Oliver Stangl

War das denn gleich klar, dass ihr Petula wieder auf dieser Tour dabei haben wollt?

Kevin: Irgendwie ja! Wir hatten das ziemlich schnell geklärt. Wir haben während der Fahrt auch schon die Septembertour in der gleichen Konstellation geplant. Da haben wir gesagt: Wollt ihr wieder mitfahren? Und da haben beide sofort zugestimmt.

Oliver: Petula ist einfach ein spitzenmäßiger Zeitgenosse und wir finden es beide total super, was er musikalisch macht!

Kevin: Und wir finden es super, dass er wieder Lust hat, mitzufahren. Alles gut! So, Münster! Am nächsten Tag waren wir auf einem Trödelmarkt- war total beschissen! Ausbeute gleich 0!

Oliver: Der Trödelmarkt war zwar riesengroß, aber irgendwie relativ uninteressant. (Benny betritt auf leisen Sohlen den Raum.) Da waren nur professionelle Neuwarenverkäufer. Mehr oder weniger…

Kevin: Wo sind wir dann hingefahren?

Oliver: Nach Bremen!

Kevin: Bremen… Wir wollten ja gerne gegenüber vom Tower, einem alten Kino, spielen. Der Veranstalter hat- ich will jetzt nicht sagen gelockt- aber er meinte, dass er das klar machen würde. Wir meinten von vorneherein, dass wir gerne ein bestuhltes Konzert machen wollen und wir würden dafür ein Theater cool finden, wenn das ginge. Als es dann hieß, dass es im Tower stattfindet… Du kennst den Tower ja auch, das ist halt ein Metalrock-Schuppen. Aber ich muss sagen, dass es entgegen meiner Vorbedenken ein super Abend war! Es ging schon damit los, dass wir in tollen Appartement- Häusern schlafen konnten. Eine Dame hat unsere Wäsche gewaschen, bzw. auf gehangen und der Abend war einfach spitze. (Nun betritt auch Petula den Raum.)

Oliver: Ach, Herr Cleemann!

Kevin: Dann haben wir ja jetzt alle zusammen! Kommen Sie, Herr Cleemann!

Petula: Ach, ich wollte nur mal eben kurz reinschauen. Tschüss! Ich komme gleich wieder…

Kevin: Hast du jetzt schon Stagetime?

Petula: Gleich!

Kevin: Ähm… Also Bremen war ein super Abend! Die Kommunikation mit dem Publikum hat funktioniert, es war sehr unterhaltsam. Das Publikum hat uns auch Vorlagen gegeben: Einmal der Rune (hoffentlich richtig geschrieben!) und dann noch der Fotograf. Das war ziemlich witzig. Das ist dann natürlich cool, wenn irgendwelche Vorlagen aus dem Raum auf die Bühne kommen, auf die man dann anspringen kann und das unterhält in diesem Moment. (Petula betrat erneut den Raum & blieb)

Und wer durfte nun die Wäsche bügeln?

Kevin: Die Wäsche hat keiner mehr gebügelt! Das war so, dass wir gegen 24 Uhr wieder in der Wohnung waren, und Sebastian hat die Wäsche in der ganzen Wohnung verteilt. Am nächsten Tag an der Weser gelaufen, danach in die Badewanne. Wir wollten dann noch auf die Massagestühle, aber die gab es irgendwie nicht mehr. Und dann sind wir wohin gefahren?

Petula: Hannover

Kevin: Achja, nach Hannover.

Oliver: Wo die Wäsche auch noch überall verteilt werden musste, weil sie nicht ganz trocken war. Der Raum war dort sehr spannend. Da war es dann, im Vergleich mit den Tagen davor, ein bisschen schwierig. So hatten wir jedenfalls das Gefühl. Es ist ein kleiner Theaterraum, der sich gut dafür eignet, wenn man vorne steht, seine Witze erzählt und man es noch bis ganz hinten super versteht. Wenn man dort Musik macht, hat man das Gefühl, dass man in so einem Vakuum ist. Da schwingt überhaupt nichts nach, dann spielt man und es sitzen dort Leute, die irgendwie auch fast nichts machen. Die schauen einen nur an und es ist ganz still. Das war so ein bisschen komisch.

Kevin: Es war erdrückend. Der Funke ist nicht übergesprungen und das merkt man auch sofort.

Oliver: Es ist ja so, dass sich das gegenseitig beeinflusst.

Kevin: Genau! Dass man sich quasi gegenseitig zum Höhepunkt treibt. Jedenfalls empfindet man das selber so, bzw. macht sich die ganze Zeit Gedanken darüber: „Jetzt wollen die Leute gleich nach Hause gehen. Jetzt wollen sie, glaube ich, erst recht nach Hause gehen! Jetzt haben sie bestimmt keinen Bock mehr…“ So ist das dann. Lied für Lied.

Oliver: Und dann dieser Lachsack hinten links…

Kevin: Ja! Was auch immer das war! (Gelächter)

Petula: Das habe ich heute erst gelesen! (Das Lachen wurde nachgeäfft)

Benny: Das war das Personal!

Oliver: Ach, das war das Personal?

Benny: Ja. Die standen da gleich rechts neben dem Aufgang. Das waren wohl die Kellner.

Oliver: Interessant!

Kevin: Es war eine tolle Location und es war super, dass es wieder ausverkauft war. Aber irgendwie hat es nicht gut funktioniert. Für uns und ich glaube auch für einige Leute im Publikum, die es ähnlich empfunden haben.

Oliver: Was uns natürlich leid tut.

Kevin: Genau. Aber wir sind nun mal auch keine Maschinen und können nicht an jedem Abend 100% abliefern. Da waren es halt nur 86%.

Oliver: Heidelberg!

Kevin: Das war ein geiler Raum. Sehr schön mit den Lampen. Wir waren in der Halle02, eigentlich ein Technoschuppen, aber super eingerichtet. Echt cool!

Oliver: Ja, das stimmt. Diese Lampenkonstruktion und die Trennwände. Auch schön tagsüber dort anzukommen und es waren beide Torseiten geöffnet, sodass man durch das ganze Gebäude durchschauen konnte. Das ist schon echt speziell.

Kevin: Es waren nicht so viele Leute da. Es war das Konzert, was am wenigsten besucht wurde. Aber uns auf der Bühne ist es nicht wirklich aufgefallen. Das ist auch das positive an der Bestuhlung: In solch großen Räumen, wie auch hier in Leipzig, wirkt das alles wieder ganz anders. Das ist auch angenehm für uns. Schönes Wetter hatten wir am nächsten Morgen.

Oliver: Wir hatten noch eine aufregende Fahrt zum Hotel…

Kevin: Stimmt! Mit einem kleinen Anditscher.. (Der Blick wandert rüber zu Petula) Einen kleinen Wandkuss…

Petula: Ein Hauch! Angehaucht…

Oliver: Ach, das war ja nichts!

Petula: Im Liebesmoment, denkt: Geht da noch was?

Kevin: Aber ich finde, dass du das nicht verheimlichen brauchst. Du kannst es ruhig sagen! Ich habe heute einen Artikel im Spiegel gelesen. Über einen Chirurgen, der sich dafür eingesetzt hat, dass Ärzte ihre Fehler eingestehen und notiert wird, wo Menschen die Fehler gemacht haben. Fällt mir jetzt gerade dazu ein. Ja. Heidelberg: Nett! Gestern in der Sonne gefrühstückt. Mit Sacher- und Erdbeertorte. Und dann ab nach Düsseldorf! Das war einfach nur cool.

Oliver: Es war ebenfalls ein Theaterraum, der für uns aber viel besser funktionierte als in Hannover.

Petula: In Hannover wirkte alles so gezwungen. Da hatte alles diese Wir müssen jetzt hier rein, um uns zu amüsieren- Atmosphäre. In Düsseldorf dagegen waren die Sitze sehr bequem. Genusssitze!

Kevin: Stimmt. Das TAK in Hannover ist bis zur ersten Hälfte des Raumes cool, mit den Kinositzen. Aber weiter vorne… Das hat man auch schon beim Reinkommen gemerkt: Dass die Leute reinkamen und sich fragten „Wo setzen wir uns jetzt hin? Da vorne? Nee, da habe ich keine Lust dazu!“ Gestern war das gleich viel cooler.

Petula: Und ich glaube auch, dass durch die Sitzsituation die Leute während der Darbietung miteinander kommunizierten. Und das funktioniert dann bei der Musik nicht wirklich so.

Oliver: Wir hätten Musikinstrumente auf die Tische legen sollen. So, mitmachen!

Kevin: Also Düsseldorf: Das Konzert war spitze!

Oliver: Nette Leute.

Kevin: Wir wollten auch nicht mehr von der Bühne. Ich zumindest nicht. Und jetzt heute hier in Leipzig. Mal gucken!

Punkt.

Im September geht die Tour mit diesen Herren in die nächste Runde. Termine vormerken, Karte kaufen und die Vorfreude auf ein wunderbares Konzert regieren lassen!

Konzertdaten:

Tour Teil II.

Werbeanzeigen

Schlagwörter: ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: