Tag 4: „Wir sind Petula aus Berlin!“

Tag 4: Es ging von Hamburg nach Bremen in den Tower. ClickClickDecker & Petula.

Gegen 7.30 Uhr kam ich von Münster in Hamburg an & fiel auch sofort ins Bett. Aber gegen 13 Uhr klingelte schon wieder der Wecker. Super.

„Wo muss ich denn heute hin?“ Das ist wohl die häufigste Frage, die ich mir schon während der Tour gestellt habe. Auch schön: Wenn man in einer Stadt ist & sich dann fragt: „Wo bin ich nochmal?“. Ja, da kann man schon Bremen mit Osnabrück verwechseln…

Geil: Zwischen Sternschanze und Hauptbahnhof schon wieder Schienenersatzverkehr. Ich vergaß. So saß ich im Bus und als dieser endlich am Hauptbahnhof ankam, legte ich einen Sprint über den Bahnhofsvorplatz hin, der natürlich nicht unkommentiert blieb.

Punk: „Renn nicht so schnell, sonst musst du kotzen!“

Danke für diesen Hinweis!

Schnell in den Zug gesprungen und 2 Minuten später ging es bereits los.

Ankunft in Bremen: Kalt und regnerisch. Am gestrigen Tag war doch so ein schönes Wetter. Wo ist es geblieben?

So konnte man natürlich nicht viel vorher machen, sodass wir uns dazu entschieden haben, zum Tower rüber zu gehen. Da konnte man sich wenigstens unterstellen… Nachdem ich schon halb durchgefroren war, wurde endlich die Tür geöffnet und man konnte sich einen guten Platz suchen.

Was Bestimmt eigentlich die Tour? Genau: Das Warten! Egal, wo man ist. Es wird immer gewartet: Am Bahnhof, vor dem Club. Darauf, dass Petula endlich die Bühne betritt. Und dann natürlich, dass es mit ClickClickDecker losgeht. Die Musik, die vorher lief, gefiel mir sehr gut, denn es wurden einige Songs von dem wunderbaren Chuck Ragan gespielt. Da verging die Zeit wie im Flug!

Anfang 20 Uhr. Petula betrat die Bühne.

Ich weiß nicht, aber ich hatte das Gefühl, dass der Funke zwischen Petula und dem Publikum nicht wirklich überspringen wollte. Vielleicht kam es mir aber auch nur so vor? Ich weiß es nicht.

Er hängte sich wieder voll ins Zeug und schmetterte uns Songs, wie „Connect the dots“, „We´ll become p()rentheses“, „Hills&Hill&Hil&Hi&H“ und „Realgold“ entgegen. Das sind Songs, die ich sehr sehr lybe und mich jedes Mal aufs Neue darauf freue! Auch die neuen Songs schließe ich immer mehr ins Herz. Fantastisch!

Schön auch, dass er sich am Anfang immer so vorstellt:

„Wir sind Petula aus Berlin!“

Theoretisch könnte man meinen, da stehe wirklich eine komplette Band auf der Bühne. Aber nein, all das macht er alleine. Und das ist wirklich bemerkens- und bewundernswert! Punkt.

Nach einem großen Applaus verließ er bereits wieder die Bühne und es wurde alles für ClickClickDecker hergerichtet. Während Kevin auf der Bühne noch kurz den Sound überprüfte, merkte er, dass das Publikum immer leiser wurde und ihn beobachtete. Leicht irritiert meinte er, dass er noch schnell pinkeln gehen würde und es dann auch schon losgeht.

Simon & Garfunkel

Pinkelpause beendet: Kevin & Oli enterten die Bühne und legten mit „Wenn Ethna wieder spuckt“ los. Gott, waren die entspannt!

Der Song „PT 82 und das Paarungsverhalten der CT Serie“ . Puh. Da fehlen mir die Worte. Unglaublich gut umgesetzt und für mich immer ein kleines Highlight.

Der erste Lacher ließ nicht lange auf sich warten. Kevin erzählte, dass Petula gerade nicht anwesend ist, sondern gerade unterwgs wäre, um ihre Wäsche aufzuhängen. Und die Frage, die man sich nun stellt: Wer musste die Klamotten bügeln?

Auch an diesem Abend wurde die Sache mit dem Applaudieren in Gebärdensprache zum Thema. Nun fragte sich Kevin, was denn Ablehnung in Gebärdensprache sei. Schon fragte er nach Petula, bzw. ob er eigentlich schon wieder zurück wäre.

Der Merchstand, wo Petula saß, war genau auf der gegenüberliegenden Seite in der Ecke, worauf sich ein schönes Gespräch zwischen ihm und Kevin entwickelte. Quer durch den Raum. So musste erstmal geklärt werden, ob er die Wäsche aufgehangen hat. Wie sich herausstellte, hat Petula den Schlüssel zur Wohnung vergessen und somit hat eine nette Dame ihre Wäsche in einem anderen Raum aufgehangen. Das sind natürlich Dinge, die man auf der Bühne klären muss! Jedenfalls wollte Petula recherchieren. Mit Ablehnung und Gebärdensprache. Und so.

Kevin war an diesem Abend in Plauderlaune. So erzählte er auch, dass er gefragt wurde, ob die Kasse an der Bar ausgeschaltet werden soll oder nicht. Denn diese macht beim Kassieren immer schöne Geräusche. Und er es toll fände, was er so gefragt bekommt. Der Kassiererin wurde dann die Wahl überlassen…

Zwischendurch wurden natürlich auch Songs gespielt: „Durch die Bank“, „Kümmern wir uns durch die Jahre“, „Es fängt an wie es aufgehört hat“, „Wer hat mir auf die Schuhe gekotzt“. Ging es nur mir so, oder sang Kevin: „Spa mich einfach nach Hause…“? Vielleicht habe ich mir das auch eingebildet, da ja immer erzählt wird, was sie vor den Konzerten machen: Spa. In den Wald. In die Berge.

Die Zugabe hatte es in sich: Es wurden wieder Songwünsche gesammelt. Er entschied sich für „Ich beneide dich um deinen Sternenhimmel“ und „Was im Abfluss so hängt“. Wow..Gänsehaut! Besonders „Was im Abfluss so hängt“ hatte ich sonst immer nur mit Band gehört, aber noch nie Solo.

Ein sehr sehr guter Abend war das und auch so entspannt. Das ist unglaublich!

Danach wurde noch schnell das neue Album gekauft, um danach wieder am Bahnhof zu warten. Nach 2 Uhr ins Bett gefallen und auch sofort eingeschlafen.

Fortsetzung folgt…

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