Alle Jahre wieder

Wir haben alle darauf gewartet. Schon im Frühjahr flogen Bandwünsche durch unsere Köpfe, doch die einzige Frage im Raum war: Wann und vor allem wo wird das Fest van Cleef 2010 stattfinden?

Unsere Geduld wurde auf eine ziemlich harte Probe gestellt. Monate und tausende Anfragen vergingen, bis es endlich offiziell hieß: Das Fest van Cleef wird zum Vorweihnachtsfest!

Denn nicht, wie die letzten 4 Jahre, findet das Fest an einem der Sommerwochenende statt, was wir von jedem anderen Festival erwarten, sondern es wird in den Winter verlegt. Warum nur, fragen sich einige? Wohl das größte Plus: Man muss sich nicht mit jedem kleinen wie großen Festival um ein Wochenende prügeln, bei dem sicherlich eine handvoll Menschen plötzlich in die Lage gerieten, sich entscheiden zu müssen, welches Festival sie nun besuchen sollen.

Zum anderen kann man jetzt richtig laut sein und zwar auch so lange man will! Denn – tataaa – aus winterlichen Gründen muss man in Hallen ziehen. Dadurch geht natürlich das gediegene sommerliche Flair verloren, aber gediegen sollte es auch im Winter sicherlich zugehen. Wir kennen doch unsere Pappenheimer. Die werden sich genug einfallen lassen. Es gibt schließlich nur noch wenige Sachen, auf die man sich verlassen kann und das Grand Hotel gehört sicherlich zu den ganz ganz Guten.

Und zu guter Letzt gibt es schließlich was zu feiern und das mit großem Rambazamba! Das 5. Mal Fest van Cleef. Das lasst euch mal auf der Zunge zergehen. Seit 4 Jahren schafft es dieses Label, was 2003 mit drei Leuten begonnen hat, so eine wundervolle Sache zu veranstalten. Ich wette, ich bin nicht die einzige, die sagen kann, dass dieses Festival zu den wirklich schönsten Dingen gehört, die ich je erlebt habe.

Um diese Schönheit auch musikalisch umzusetzen, wird die traditionelle 6-Band-Stärke auf 8 aufgestockt. Ha! Und darunter tummeln sich die Größten oder potentiellen neuen Größen der Indieszene.

Thees Uhlmann

Kettcar

Nehmen wir nur allein Kettcar und Thees Uhlmann. Die Namen zu nennen reicht aus, dass wir jetzt schon all die Augen der ersten 20 Reihen im Scheinwerferlicht glänzen sehen ob der unglaublichen Wahrhaftigkeit, die da auf der Bühne stehen wird. Gänsehaut, ik hör dir trapsen.

Gisbert zu Knyphausen

Gisbert zu Knyphausen. Ein Name – eine Mission. Er hat es bei mir geschafft, dass ich mich zwar unglaublich freue, ihn live zu sehen, jedoch gleichzeitig Angst habe, was Gisbert mit seinen Worten und seiner Gitarre wieder an Gefühlswallungen in mir auslöst. Aber Gisbert – ich bin bereit und freue mich drauf! Eine Angst, die ich gerne zu überwinden suche. Er allein, es wird ein Freudenschmauß. Gewiss.

Nils Koppruch. Man muss ihn nur einmal live gesehen haben und man wird ihn lieben. Glaubt mir. Textlich gehört der Mann zu den ganz großen. Und vor allem gehört er auf die Bühne. So lasst uns ihm lauschen, denn er muss gehört werden.

Nils Koppruch

Tim Neuhaus

Beat! Beat! Beat!

Tim Neuhaus ist „der Neue“ im Hause Grand Hotel, aber wird jetzt schon hoch gelobt. Auf jeden Fall einer, der uns bezaubern wird. Beat!Beat!Beat! haben ihr neues Album draußen und man darf gespannt sein, wie sich das alles live auf der Bühne anhören wird. Woher diese jungen Leute bloß den Schneid haben, so schön nicht-deutsch zu klingen. Es ist der Wahnsinn.

Da dürfen unsere wahren Lieblingsengländer nicht fehlen: Stockton-on-Tees‘ Antwort auf Take That, nur viel viel geiler: Young Rebel Set. Eine Band, die das vereint, was wir lieben und schätzen: Freundschaft, Bier, Pathos und das, was all das zusammen hält: Musik. Und zwar genau ihre Mischung aus Folk, Rock und dem ganz gewissen etwas. Rock on, Guys!

Young Rebel Set

An Horse

Last, but not least: Die Band, die sich wünschen würde bei sich Zuhause zu sein. Die Australier An Horse. In ihrer Heimat herrscht Hochsommer, und doch gesellen sie sich zu uns in den tiefen Winter. Schon jetzt top! Nachdem sie schon in unseren Breitengraden im Sommer spielten, dürfen wir uns sicherlich auf weitere neue Songs freuen, die das gemischte Doppel uns vorstellen werden. Und das allein mit Gitarre und Schlagzeug. Es geht einfach alles!

Na, zuviel versprochen? Dann kommen sie, und zwar zahlreich! Dieser Rockoperzirkus findest am kommenden Wochenende vom 10.-12.12.2010 statt in den folgenden Städten: Berlin – Mainz – Bielefeld. Das ist doch mal eine Route, die man doch glatt abfahren könnte. Aber an dieser Stelle wollen wir noch nicht zu viel verraten.

Doch das war ja noch nicht alles! An die Nordlichter unter euch wurde natürlich auch gedacht. A Night At The Opera. Es hört sich nicht nur kurfürstlich an, das wird die ganz große Nummer! Am Donnerstag, 9.12. werden im Hamburger Schauspielhaus (!!!!) Maike Rosa Vogel, Nils Koppruch und Young Rebel Set auftreten. Wäre das nicht schon mehr als ausreichend, wird es eine unbeschreibliche Premiere geben: Thees Uhlmann, seines Zeichens Tomte-Kopf, wird die neuen Lieder seines im nächsten Jahr kommenden Soloalbums vorstellen. Das Herz hüpft wie ein Flipperball und wird nie mehr zur Ruhe kommen. For sure!

Wer sagt da jetzt noch, Winter ist träge und öde? Ich sehe jetzt schon die strahlenden Gesichter, die sich selbst den Heimweg leuchten werden. Und die Welt wird doch nochmal ein Ball voller Glück sein. Danke GHvC. Always and forever yours.

(Foto: Doro)

 

Werbeanzeigen

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: